Das Technische Hilfswerk

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) wurde am 22.08.1950 als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes im Auftrag des Bundesinnenministeriums gegründet und bildet seitdem eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Auf Erlass des Bundesministers des Inneren wurde das THW schließlich im Jahr 1953 als eine nicht rechtsfähige Bundesanstalt, geführt als Bundesoberbehörde, gegründet. Sie untersteht seitdem dem Bundesministerium des Innern.

 

Geleitet wird das THW durch den Präsidenten, Herrn Dipl.-Ing. Albrecht Broemme. Die THW-Leitung befindet sich in Bonn. Im THW sind rund 82.000 ehrenamtliche Helfer und zirka 860 hauptamtliche Mitarbeiter organisiert, die seit über 60 Jahren tätig sind, um technische Hilfe zu leisten. Die Aufgabenpalette im Inland reicht hier von Verkehrsunfällen bis hin zu den Hochwassern an der Elbe oder den verheerenden Sturmfluten in Hamburg.

Die Aufgaben des THW hat der Gesetzgeber im THW-Gesetz definiert, das erst 2009 neu gefasst und im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Demnach leistet das THW technische Hilfe:

 

- nach dem Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz,

- im Ausland im Auftrag der Bundesregierung,

- bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren
  
Ausmaßes auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen.

 

Damit ist das THW mit seinen 668 Ortsverbänden im gesamten Bundesgebiet neben Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ein wichtiger Bestandteil des Hilfeleistungssystems.

Das THW ist aber nicht nur für die Bevölkerung in Deutschland ein Begriff. Seit über 50 Jahren leistet die „German Federal Agency For Technical Relief“ humanitäre Hilfe rund um den Globus. Begonnen hat diese internationale Hilfeleistung im Februar 1953 mit der Bekämpfung eines der verheerenden Hochwasser in den Niederlanden.

Auch weiterhin möchte das THW eine der modernsten Hilfsorganisationen weltweit bleiben. Dieses Ziel ist Leitidee im strategischen Managementdenken. Im Jahr 2003 wurde im THW hierfür ein strategischer Managementprozess in Gang gesetzt, der die notwendigen Aktivitäten zur Modernisierung in verschiedenen Handlungsfeldern bündelt. Dabei orientiert sich das THW an neuen potentiellen Gefährdungslagen und setzt den Kurs der Weiterentwicklung seiner Einsatzkomponenten konsequent und kontinuierlich fort.

Um auch in Zukunft den gestellten Aufgaben als operative Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes gerecht zu werden, setzt das THW bereits seit mehreren Jahren auf die Jugend. Etwa 15.000 Junghelfer sind in den Jugendgruppen des THW in den einzelnen Ortsverbänden engagiert.

 

Informieren Sie sich näher über die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) im Internet unter www.thw.de