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Wenn es eng wird, zählt Präzision - THW schult am neuen Teleskoplader

Das Technische Hilfswerk (THW) Hilpoltstein hat am Wochenende eine spontane Bereichsausbildung für den Umgang mit einem neuen Teleskoplader durchgeführt. Insgesamt zehn Ehrenamtliche nahmen teil, darunter zwei aus dem Ortsverband Roth und acht aus Hilpoltstein. Als Ausbilder leitete Martin Baader aus Roth die Schulung.

Die Ausbildung wurde kurzfristig organisiert, da im Ortsverband Hilpoltstein ein neuer Teleskoplader in Dienst gestellt wurde. Das Fahrzeug steht den Einsatzkräften ab sofort für Einsätze zur Verfügung und wurde dankenswerterweise durch den Förderverein des THW Hilpoltstein finanziert.

Theorie und Praxis greifen ineinander

Am Freitag vermittelten die Teilnehmenden zunächst die theoretischen Grundlagen, die mit einer Prüfung abgeschlossen wurden. Am darauffolgenden Tag folgte die praktische Ausbildung unter realitätsnahen Bedingungen.

Dabei übten die Ehrenamtlichen unter anderem das Fahren durch enge Passagen und Slalomstrecken, um ein sicheres Gefühl für die Größe und Wendigkeit des Fahrzeugs zu entwickeln. Ergänzend standen das Arbeiten unter Last, das Herantasten an die maximale Belastung sowie verschiedene Geschicklichkeitsübungen auf dem Programm.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Fahren mit eingeschränkter Sicht. In diesen Situationen arbeiteten die Bedienerinnen und Bediener eng mit einweisenden Personen zusammen, wie es auch im Einsatz üblich ist.

Leistungsstark und kompakt im Einsatz

Der neue Teleskoplader kombiniert hohe Leistung mit kompakten Abmessungen. Mit einer Hubkraft von bis zu 2,5 Tonnen und einer maximalen Hubhöhe von 5,5 Metern eignet sich das Gerät für vielfältige Aufgaben im Einsatz. Gleichzeitig bleibt es mit einer Höhe von 1,9 Metern, einer Breite von 1,8 Metern und einem sehr kleinen Wendekreis besonders manövrierfähig, auch auf engem Raum.

Ergänzt wird das Fahrzeug durch verschiedene Anbaugeräte. Dazu zählen eine Palettengabel, eine 4-in-1-Schaufel sowie eine Greifschaufel. Damit kann das Gerät flexibel für Transport-, Räum- und Bergungsarbeiten eingesetzt werden.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Ortsbeauftragter Alexander Regensburger hebt die Bedeutung der Ausbildung hervor. „Mit dem neuen Teleskoplader erweitern wir unsere Einsatzmöglichkeiten deutlich. Entscheidend ist, dass unsere Ehrenamtlichen das Gerät sicher beherrschen. Die kurzfristige Organisation der Ausbildung zeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Ortsverbänden funktioniert.“

Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften aus Roth, die die Ausbildung unterstützt und ihr Fachwissen eingebracht haben. Die enge Zusammenarbeit trägt dazu bei, die Einsatzfähigkeit im gesamten Bereich nachhaltig zu stärken.

Text: Liam Flohry
Fotos: Alexander Regelsburger

 


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