THW rückt mit voller Stärke an
Für das Technische Hilfswerk (THW) Hilpoltstein begann der Einsatz am frühen Morgen mit der Alarmierung eines Fachberaters. Um 8.35 Uhr folgte der Vollalarm für den Ortsverband. Rund 30 Einsatzkräfte aus allen Teileinheiten waren im Einsatz, darunter der Zugtrupp, der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung, die Bergungsgruppe sowie die Fachgruppe Wassergefahren.
Schnelle Räumung im Fokus
Ziel des Einsatzes war die zügige Räumung der Unfallstelle, um die Autobahn schnellstmöglich wieder freigeben zu können. Die Ladung des verunfallten Lastkraftwagens hatte sich auf der Fahrbahn verteilt und musste aufwendig entfernt werden.
Dabei war sowohl körperlicher Einsatz gefragt als auch der Einsatz von schwerem Gerät. Mit einem Teleskoplader und einem Ladekran unterstützten die Einsatzkräfte die Feuerwehr bei der Räumung der Ladung. Gleichzeitig wirkten sie bei Maßnahmen im Umgang mit auslaufenden, brennbaren Flüssigkeiten mit.
Zusammenarbeit der Einsatzkräfte entscheidend
Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war auch ein spezialisiertes Bergungsunternehmen im Einsatz. Die Abstimmung der verschiedenen Einheiten spielte eine zentrale Rolle bei der Abarbeitung der Lage.
„Das war eine größere Einsatzlage, in der wir unsere Fachkompetenz und die Vielfalt unseres Geräts erneut unter Beweis stellen konnten“, sagt Zugführer Sebastian Luft, der seit Beginn vor Ort war. „Gerade bei solchen Einsätzen ist es entscheidend, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Blaulichteinheiten funktioniert.“
Mehrstündiger Einsatz
Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten mehrere Stunden an. Erst nach Abschluss der umfangreichen Räumungs- und Bergungsmaßnahmen konnte die Autobahn wieder freigegeben werden. Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch unklar.
Text: Liam Flohry
Fotos: Liam Flohry

