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THW Hilpoltstein unterstützt bei schwerem Lkw-Unfall auf der A9

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 9 hat am Samstagabend einen umfangreichen Einsatz mehrerer Einsatzkräfte ausgelöst. Auch das Technische Hilfswerk (THW) Hilpoltstein war über einige Stunden im Einsatz und unterstützte die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vor Ort.

Für das THW begann der Einsatz um 17.53 Uhr mit der Alarmierung eines Fachberaters. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es sich um eine komplexe Lage handelte. Vor Ort bestätigte sich die Situation. Ein mit Holz beladener Lastkraftwagen war nach einem Reifenplatzer von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt.

Während sich Fahrer und ein Mitfahrer eigenständig aus dem Fahrzeug befreien konnten, war der Beifahrer schwer im Führerhaus eingeklemmt. Die zuständige Feuerwehr leitete umgehend weitere Maßnahmen ein und veranlasste zusätzliche Alarmierungen. Um 18.34 Uhr wurde auch der Technische Zug des THW Hilpoltstein nachalarmiert.

Ausleuchtung und Absicherung im Fokus

Die Hauptaufgabe des THW lag in der großflächigen Ausleuchtung der Einsatzstelle. Gerade bei Einsätzen in den Abend- und Nachtstunden ist eine stabile und umfassende Beleuchtung entscheidend, um sicheres Arbeiten für alle Beteiligten zu gewährleisten. Parallel dazu übernahmen die Einsatzkräfte die Absicherung der Unfallstelle sowie die Unterstützung bei der Verkehrslenkung.

Zusätzlich stellte das THW die Einsatzbereitschaft für einen Kran der Fachgruppe Wassergefahren sicher. Dieser wurde für mögliche Hebearbeiten in Bereitschaft gehalten, kam im weiteren Verlauf jedoch nicht mehr zum Einsatz.

„Gerade bei solchen Lagen zeigt sich, wie wichtig unsere technische Unterstützung im Hintergrund ist. Ohne ausreichende Beleuchtung können viele Maßnahmen gar nicht sicher durchgeführt werden“, ordnet Ortsbeauftragter Alexander Regensburger den Einsatz ein.

Die technische Rettung der eingeklemmten Person erfolgte durch die Feuerwehren aus Hilpoltstein, Greding, Allersberg und Meckenhausen. Nach intensiven Maßnahmen konnte die Person erfolgreich befreit werden.

Einsatz bis in die frühen Morgenstunden

Die Bergung des umgestürzten Lastkraftwagens und der Ladung gestaltete sich aufwendig und zog sich über mehrere Stunden. Die Ehrenamtlichen des THW unterstützten die Arbeiten durchgehend mit Beleuchtung und Absicherung, sodass die anderen Einsatzkräfte unter konstant sicheren Bedingungen arbeiten konnten.

Erst nach Abschluss aller Maßnahmen und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft endete der Einsatz für das THW Hilpoltstein gegen 3.15 Uhr.

Eingespielte Zusammenarbeit

„Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und allen weiteren Beteiligten hat wieder sehr gut funktioniert. Jeder weiß, was er zu tun hat, und genau das macht solche Einsätze am Ende beherrschbar“, betont Regensburger.

Für das THW Hilpoltstein zeigt der Einsatz einmal mehr die Bedeutung der technischen Unterstützung bei komplexen Schadenslagen, insbesondere wenn Einsätze unter erschwerten Bedingungen wie Dunkelheit und umfangreichen Bergungsarbeiten stattfinden.

Text: Liam Flohry
Fotos: Christian Arendt, Daniel Fürnkäß


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