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Schmelzwasserflut verlangt Einsatz von Feuerwehr und THW

Am Sonntagnachmittag des 8. Februar 2026 sorgten milde Temperaturen für ein rasches Abschmelzen großer Schneemengen rund um Greding. Die Folge eine Schmelzwasserflut, die von Feldern und Anhöhen in Richtung der Ortsteile Attenhofen und Herrnsberg floss.

Die Wassermassen suchten sich Wege durch den Boden und drohten in Keller und Hofbereiche einzudringen. Feuerwehren aus dem Gredinger Raum rückten aus und forderten Unterstützung an. Mehrere Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Hilpoltstein wurden alarmiert und arbeiteten im Verbund mit der Feuerwehr an der Abwehr der Wassermassen. 

Sofortmaßnahmen an der Einsatzstelle

Gegen 16 Uhr 50 erreichte der Einsatzalarm das THW Hilpoltstein. Nach Abstimmung der Lage rückte ein erstes Team mit technischer Ausstattung an die Einsatzadresse. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt, darunter auch, Bernhard Bergauer, der technische Berater für Hochwasser- und Deichsicherung. Vor Ort zeigten sich die Wassermengen bereits in Hinterhöfen und angrenzenden Kellern. Die Einsatzkräfte unterstützten die Feuerwehr bei der Errichtung von Sandsackverbauten und setzten wasserpumpende Geräte ein, um erste Eindringversuche des Wassers zu stoppen und Kellerbereiche trocken zu legen. Die Maßnahmen umfassten auch den Einsatz von Tauch- und Schmutzwasserpumpen sowie das Überwachen der Lage, um schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können. 

Gemeinsam größere Schäden verhindern

Bergauer fasst die Situation klar zusammen: „Durch das frühe Abpumpen und das gezielte Ableiten konnten wir verhindern, dass sich die Situation weiter verschärft.“ 

Gemeinsam mit den Partnern der Feuerwehren konnten die Einsatzkräfte so größere Schäden verhindern. Solche Einsätze zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen ist, wenn es darauf ankommt.

Text: Liam Flohry
Fotos: THW Hilpoltstein


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