29.06.2019

Sandsack ist nicht gleich Sandsack

Bei einer groß angelegten Übung von mehreren THW-Ortsverbänden aus dem Regionalstellenbereich Schwandorf, trainierten rund 140 Helferinnen und Helfer die effiziente Bereitstellung sowie den Verbau von Sandsäcken, um im Ernstfall vom Hochwasser geschädigte Deiche abzusichern. Damit wird wirkungsvoll einer Überflutung von bebauten Flächen vorgebeugt und zugleich die Bevölkerung vor Hochwasserschäden geschützt.

Da Maßnahmen der Deichverteidigung trotz dem Einsatz von schweren Gerätschaften oft sehr personal- und auch zeitintensiv sind, bedarf das Vorhaben einer guten Planung und Organisation. Dieser Aufgabe stellten sich die beiden Fachgruppe „Führung und Kommunikation“ (FGr FK) aus den THW-Ortsverbänden Lauf und Hilpoltstein. Diese betrieben eine gemeinsame Führungsstelle. Dort wurde die angenommene Lage auf Karten erfasst, Schadensstellen definiert sowie Material und Personal disponiert.

Parallel hierzu sorgten sich über 100 Helferinnen und Helfer mehrerer THW-Ortsverbände auf dem Parkplatzgelände des Stadtbades in Berching um die operative Sandsacklogistik. So wurden mit Sandsackfüllmaschinen oder auch per Hand gut 8.000 Sandsäcke gefüllt und palettiert.    

Am Nachmittag erhielten die THW-Helfer durch die „Technischen Berater Deichverteidigung“ des THWs eine kurze Einführung über mögliche Maßnahmen der Deichverteidigung. Anschließend ging es weiter in der Praxis. So wurden eine Auflast, zwei Quellkaden sowie die klassische Aufkadung trainiert. Nach knapp einer Stunde waren die Sandsäcke schnell verbaut und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Text: Bernhard Bergauer

Fotos: Johann Schüssler, Bernhard Bergauer 


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