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Gut, wenn sich Kompetenzen ergänzen

Am vergangenen Freitag sorgte ein Unwetter in Schwabach für einen überregionalen Einsatz des Ladekrans der Fachgruppe Wassergefahren aus dem Hilpoltsteiner Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW).

Durch das Unwetter waren bereits Äste einer großen Eiche auf ein angrenzendes Hausdach gestürzt. Um Folgeschäden am Gebäude oder sogar einen Personenschaden durch das Herabfallen von weiteren Ästen zu verhindern, wurden Feuerwehr und der örtliche THW-Ortsverband Schwabach alarmiert. 

Es zeigte sich aber schnell, dass ein Kran mit einem längeren Ausleger notwendig war. So wurde kurz vor 14.00 Uhr aus Hilpoltstein der Lkw-Ladekran angefordert. Dieses Fahrzeug verfügt über einen HMF Ladekran, der bei voll ausgefahrenen 12,40 Metern noch einen Hub von etwa 1,85 Tonnen ermöglicht. Zügig war der Kran mit dem notwendigen Arbeitskorb am Einsatzort aufgebaut und die THW-Helfer aus dem Hilpoltsteiner Ortsverband unterstützten die Einsatzkräfte des Schwabacher THW-Ortsverband bei Baumschneidearbeiten, um das Gefährdungspotenzial für die örtlichen Anwohner und das betreffende Gebäude zu minimieren. 

Der Einsatz zeigte es wieder sehr gut: Hilfeleistungen kennen keine (geografischen) Grenzen und erfordern Flexibilität. Das THW ist regional sowie überregional stark vernetzt. Eine gute Ausgangsbasis, um für jede Situation gut gerüstet zu sein.

 

Text: Bernhard Bergauer
Fotos: Raimund Hanisch


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