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Damit die Kommunikation gelingt

Internet und Mobilfunk sind in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Doch was, wenn deren Verfügbarkeit eingeschränkt oder gar komplett ausfällt? Das Technische Hilfswerk (THW) und im Speziellen der Fachzug „Führung und Kommunikation“ mit der Fachgruppe „Kommunikation“ haben für diese Situation eine Lösung parat.

Das „Albis Wire Telephone“ (AWITEL) ist eine mobile, digitale und drahtgebundene Feldtelefontechnik. Quasi der moderne Nachfolger des analogen Feldfernsprechers.  

Der Aufbau und die Funktionsweise sind relativ einfach, wovon sich die Helferinnen und Helfer im Rahmen der praktischen Ausbildung überzeugen konnten. Im Vergleich zum analogen Feldtelefon muss die Kabelleitung nicht mehr sternförmig mit je einer Leitung für jedes Endgerät verlegt werden. Die digitale Datenübertragung gestattet eine Vielzahl an AWITEL-Endgeräten, welche an die gleiche Leitung angeschlossen werden können. Ein "Gateway" (AWINAP) ermöglicht sogar den Anschluss an das Funk-, Mobilfunk- oder öffentliche Telefonnetz.

Bevor das digitale Feldtelefon einsatzbereit ist, müssen zunächst Kabel in Form von dünnen schwarzen Drähten verlegt werden. Dabei kann es schon einmal passieren, dass auch öffentliche Straßen oder andere Hindernisse überwunden werden müssen. Die hierfür erforderlichen Übergänge stellen die Helferinnen und Helfer des Fachzuges „Führung und Kommunikation“ selbst her. Nach abschließender Verkabelung und Programmierung der Feldtelefone sind diese einsatzbereit. So ist der Austausch von Nachrichten über weite Strecken und Dank der digitalen Technik in bester Sprachqualität möglich.

 

Text: Bernhard Bergauer
Fotos: Sofia Regensburger 


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