16.05.2022

Brand auf Campingplatz fordert Großaufgebot an Rettungskräften

Wo andere Urlaub machen und Erholung inmitten der Natur suchen, zerstörte gegen Mitternacht ein Großbrand die Ferienidylle auf dem Campingplatz am Weiher in Wallesau (Gemeinde der Kreisstadt Roth). Um schnellstmöglich eine weitere Brandausbreitung im Waldcampingplatz zu verhindern und eine Versorgung der Campinggäste sicherzustellen, war ein Großaufgebot an Rettungs- und Hilfskräften erforderlich. Diese konnten mit vereinten Kräften eine schlimmere Katastrophe abwenden.

Ein lauter Knall aus einem Campingwagen und ein sich rasant ausbreitender Brand, bildeten den Beginn des Großeinsatzes. Zum Glück funktionierte in dieser Nacht die gegenseitige Nachbarschaft und Ersthelfer waren zur Stelle, um unmittelbar betroffene Personen zu retten und in Sicherheit zu bringen. Der Brand breitete sich schnell auf mehrere Campingplatzparzellen aus. Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften aus Roth und den umliegenden Ortswehren konnte zum Glück eine weitere Brandausbreitung verhindern. Besonderes Augenmerk mussten die Helferinnen und Helfer im Einsatz auf das Thema Gefahrstoffe legen. So befanden sich in zahlreichen Wohnwägen und Mobilheimen Gasflaschen, welche aufgrund der Explosionsgefahr für die Rettungskräfte eine permanent vorhandene Gefahrenquelle bildeten.

Kurz vor Mitternacht wurde auch der Fachberater des THW Ortsverbandes Roth zur Einsatzstelle gerufen. Zu diesem Zeitpunkt standen bereits Teile des idyllischen Campingplatzes in Vollbrand und dicke Rauchschwaden durchzogen den Nachthimmel. Dies sorgte im späteren Einsatzverlauf für eine Nachalarmierung von weiteren Feuerwehrkräften aus dem Landkreis Roth mit Atemschutz, um die Löscharbeiten am Brandherd zu unterstützen.

Um bei Dunkelheit die Arbeiten der eingesetzten Kräfte - unter anderem Polizei, Rettungsdienst, Wasserwacht, Kriseninterventionsteam - zu unterstützen, wurden zeitnah die Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände Roth und Hilpoltstein nachalarmiert. Diese sorgten mit Scheinwerfern, Powermoons® und einer Lichtgiraffe für die taghelle Ausleuchtung der zentralen Einsatzstelle sowie Zufahrtswege, um die Löscharbeiten zu erleichtern.

Durch den schnellen Eingriff und die kameradschaftliche Zusammenarbeit der rund 200 eingesetzten Rettungs- und Hilfskräfte, konnte eine schlimmere Katastrophe in der Ferienidylle verhindert werden.

 

Text: Bernhard Bergauer
Fotos: Bernhard Bergauer


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