Funktechnik auf Herz und Nieren getestet
Den Ausbildungssamstag nutzten die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Führung- und Kommunikation zur Überprüfung und Optimierung der Funkqualität in der Nähe des ICE-Tunnels bei Greding.
Bei Schadensereignissen ist eine reibungslose Kommunikation zwischen den eingesetzten Rettungskräften unerlässlich. Damit bei einem angenommenen Schadensereignis an der ICE-Trasse zwischen Nürnberg und München höchste Funkqualität für die beteiligten Einsatzkräfte sichergestellt werden kann, erkundete die Fachgruppe Führung- und Kommunikation die örtlichen Gegebenheiten.
So war es Aufgabe des Führungstrupps in der Nähe der Wehrtechnischen Dienststelle bei Greding, ein 4m Funkrelais aufzubauen und zu betreiben. Funkrelais dienen zur Verbesserung der Funkabdeckung und vergrößern somit den Einsatzraum der eingesetzten Kräfte. In kürzester Zeit konnten die Helfer den eingesetzten Führungskraftwagen (FüKw) mit einer Relaisstation ausrüsten und die aktuellen Funkqualitäten durch die Aussendung und den Empfang von Funksprüchen überprüfen.
Der Aufbau einer Funkbrücke zwischen 2m-Funk und 4m-Funk bildete den zweiten Teil der praktischen Ausbildung. So wurde am Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Notausstiegs von ICE-Tunnel III der Führungs-/Kommunikationskraftwagen (FüKomKw) mit einer entsprechenden Spezialantenne aufgerüstet und in Betrieb genommen.
Nach Installation der Funkbrücke folgte ein umfassender Praxistest. So wurden am Ort des Geschehens zahlreiche Funksprüche zwischen den THW-Fahrzeugen ausgetauscht. Selbst die Verpflegungsanforderung konnte erfolgreich per Telefax an den Küchentrupp übermittelt werden.
Text: Bernhard Bergauer Bilder: Bernhard Bergauer
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