THW unterstützt schwimmenden Faschingszug auf dem Eiswasser
Beim diesjährigen 41. Donauschwimmen konnte sich die BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Neuburg a.d. Donau wieder auf die Unterstützung des THW Ortsverbandes aus Hilpoltstein verlassen.
Rund 1660 Wasserratten sprangen am Samstagnachmittag gut gelaunt und kostümiert an der Staustufe in Bittenbrunn in die eiskalten Fluten der Donau. Mit im Gepäck waren teils aufwendig gebastelte, schwimmfähige Objekte, wodurch sich in kurzer Zeit auf dem Eiswasser ein schwimmender Faschingszug bildete. Die am Uferrand dicht gedrängten Zuschauer begleiteten die Schwimmer in ihren Neoprenanzügen mit jubelndem Beifall auf ihrer insgesamt vier Kilometer messenden Schwimmstrecke.
Zahlreiche Helfer sorgten am Land und auf dem Wasser für einen reibungslosen Ablauf des Spektakels. Darunter auch drei Bootsführer des Technischen Hilfswerks aus Hilpoltstein, welche den wasserseitigen Rettungsdienst sicherstellten. Zusätzlich beförderte die Bootsbesatzung mit ihrem Mehrzweckarbeitsboot neben einem Fernsehteam auch einen Pressefotografen in die unmittelbare Nähe der Schwimmer. „Dadurch befindet sich unser Einsatzboot immer in geringer Entfernung zu den Schwimmern und wir können bei auftretenden Notfällen mit drohender Unterkühlung sofort eingreifen“, erklärte Truppführer Christian Simon.
Mit Anzeichen auf eine mögliche Unterkühlung, musste in diesem Jahr ein Schwimmer aus den Fluten der Donau durch die Bootscrew gerettet werden. Dieser wurde am Streckenende von Helfern des Roten Kreuzes in Empfang genommen und entsprechend betreut.
Text: Bernhard Bergauer Bilder: Bernhard Bergauer
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