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29.05.2010 MONATSAUSBILDUNG
 

THW-Helfer vertiefen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten


Die monatliche Ausbildung bildet einen festen Bestandteil im Dienstzeitplan eines jeden THW-Helfers. Am letzten Wochenende eines jeden Monats treffen sich die Helfer des Ortsverbandes zur gemeinsamen Ausbildungsveranstaltung, welche von Führungskräften der Bergungs- und Fachgruppen vorbereitet wird. Zur praktischen Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, haben die Führungskräfte wieder ein interessantes Programm für die Samstagsausbildung zusammengestellt.

Unter fachkundiger Anleitung von Stefan Meyer, übten die Helfer der beiden Bergungsgruppen die Befreiung von eingeschlossenen Personen aus einem Personenkraftwagen. Mit Hilfe von Schere und Spreizer trennten sie das Fahrzeugdach vom bereits schrottreifen Unfallfahrzeug und erhielten damit Zugang zum Fahrzeuginnenraum.




 



 

An einer zweiten Ausbildungsstation, welche durch Werner Stadler und Thomas Spitzbart betreut wurde, widmeten sich die Helfer der Metallbearbeitung. Nach einer kurzen Einweisung in die Handhabung von Trennschleifer und Brennschneidgerät ging es auch schon los. Aufgabe der Helfer war es, eine Autobahnleitplanke zu durchtrennen.




 



 

Die Fachgruppe Wassergefahren nutzte das sonnige Wetter zur Bootsführerausbildung auf dem Main-Donau-Kanal bei Heuberg. Unter fachlicher Anleitung von Gruppenführer Thomas Hentschel trainierten die Helfer verschiedene Bootsmanöver unter Beachtung verschiedener Einflüsse wie Wind und Strömung, welche die Manövrierfähigkeit des Boots teilweise stark beeinflussen.




 



 

Die Fachgruppe Führung/Kommunikation (FK) aus Nürnberg besuchte an diesem Samstagvormittag unsere gleichnamige Fachgruppe. Ziel der gemeinsamen Ausbildung auf dem Gelände des Ortsverbandes Hilpoltstein war es, die beiden Anhänger „Führung und Lage“ zu einem rund 40 Quadratmeter messenden Lageraum zu verbinden.

Das erzielte Arbeitsergebnis beeindruckte nicht nur Führer FK Josef Walter. Vorbeigehende Helfer staunten nicht schlecht, wie sich die Führungsstellen der beiden Ortsverbände zu einer gemeinsamen Operationszentrale zusammenschlossen. Visuell ein deutlich sichtbares Zeichen für eine gelungene Zusammenarbeit, die sich schon bei einigen Großschadenslagen bewährt hat.




 



 

Text: Bernhard Bergauer
Bilder: Bernhard Bergauer




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