Mit Experiment Gefahr erkannt - Gefahr gebannt
Ein aktuelles Ereignis und eine beunruhigende Ungewissheit über die Auswirkungen von Einsatzscheinwerfern und Powermoons auf eine bestehende Fotovoltaikanlage gab dem Hilpoltstein Ortsverband Anlass zum Handeln.
Am Ausbildungsfreitag bestrahlten die Helfer der 1. und 2. Bergungsgruppe des THW Ortsverbandes Hilpoltstein gezielt eine Fotovoltaikanlage mit erschreckendem, aber doch auch erwartetem Ergebnis.
Die Anlage wurde aus verschiedenen Entfernungsabständen, ein paar Meter Entfernung bis unmittelbar vor der Solarplatte, bestrahlt. Getestet wurde zuerst ein normaler 1.000 Watt Flutlichtstrahler. Diese Leistung wurde anschließend verdoppelt und abschließend wurde dann ein Powermoon als Lichtquelle für das Experiment herangezogen.
Die gemessenen Werte erreichten dabei einige Male eine bedenkliche Höhe, sodass doch die Frage nach der Sicherheit für Einsatzkräfte im Einsatzfalle mit Fotovoltaikanlagen aufkommt. Eine Gefährdung durch den elektrischen Strom aus Sonnenenergie ist für Helfer aller Organisationen ein heikles Thema und sollte unbedingt nicht unterschätzt werden.
Text: Michael Gerstner Bilder: Christian Arendt
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