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28.05.2011 THV-AUSBILDUNG
 

Bereit für den Autobahndienst – Ausbildung zur Technischen Hilfe auf Verkehrswegen


Beim Mai-Ausbildungswochenende stand die Technische Hilfe auf Verkehrswegen (THV) im Mittelpunkt der Arbeit der beiden Bergungsgruppen und des Zugtrupps.

Zu Beginn führte Gruppenführer Felix Erbe mit einer Präsentation die Teilnehmer theoretisch an das Thema heran. Bekannte Verhaltensweisen im Straßenverkehr, das Absetzen von Meldungen, Absperrmaßnahmen auf Autobahnen und Landstraßen und das Gefahren-ABC standen u.a. auf der Tagesordnung.

Weiter ging es dann an zwei Stationen, an denen die praktische Handhabung notwendiger Gerätschaften wiederholt wurde. So übten die Helfer zusammen mit dem ehemaligen Truppführer Benjamin Peetz, der das Fachwissen aus seiner Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Allersberg gut einbrachte, den Umgang mit Schere und Spreizer an einem verunglückten Fahrzeug. Der Ausbilder ging hierbei auf die aktuellen Tricks und Erkenntnisse ein und ermöglichte so, das Wissen der Gruppe auf den neuesten Stand zu bringen. Vielen Dank an die Firma Schrott Helfert, die die Fahrzeuge unkompliziert zur Verfügung stellte.
An der zweiten Station wurde der Umgang mit dem motorbetriebenen Trennschleifer und dem Schneidbrenngerät wiederholt. Der Bezug zum Einsatz auf der Straße wurde schnell klar: So mussten die Helfer ein Stück Leitplanke bearbeiten und mit Hilfe dieser Metallbearbeitungsgeräte auseinandernehmen. Truppführer Michael Gerstner und Helfer Werner Stadler konnten ihr Wissen aus dem Berufsalltag und aus THW-Lehrgängen hier ideal einbringen.

Den spannenden Abschluss der Ausbildung stellte die Simulation eines Verkehrsunfalls und die damit verbundene einseitige Sperrung der Staatsstraße zwischen Oberrödel und Unterrödel dar. So hatte sich Zugführer Karl-Heinz Stark darum gekümmert, eine Genehmigung von Polizei und Landratsamt zu erhalten, diese verkehrstechnische Maßnahme durchzuführen. „In der Zeit, in der ich im THW aktiv bin, haben wir eine solche Übung im wirklich laufenden Verkehr noch nie gemacht. Aber eins ist klar: Bevor wir eine solche Sperrung im Einsatz ohne Vorkenntnisse durchführen müssen, üben wir lieber gemeinsam, um im Notfall richtig handeln zu können“, erklärte Stark nach der Übung. Die Maßnahme erlaubte es den Bergungsgruppen den Ernstfall zu simulieren und zeigt klar, dass das zuvor überlegte Konzept gut funktionierte und so im Einsatzfall angewandt werden kann.

Danke gilt an dieser Stelle der Polizeiinspektion Hilpoltstein und dem Landratsamt Roth, die ohne Umstände eine entsprechende Genehmigung ausstellten.

Genauso spannend und praxisorientiert soll es auch beim nächsten Ausbildungswochenende zugehen, wenn die Thematik „Retten und Bergen von Menschen aus Schadenslagen“ auf dem Plan steht.


Text: Felix Erbe
Bilder: Karl-Heinz Stark




 



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