Brückenschlag über die Donau
Es ist eine Übung mit Symbolcharakter. An der Donau bei Münchsmünster errichten Reservisten der Bundeswehr gemeinsam mit Helfern des Technischen Hilfswerks aus verschiedenen Ortsverbänden einen Schwimmsteg über die strömenden Donaufluten.
Bereits in den frühen Morgenstunden des 27. März machte sich Bernhard Bergauer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, auf den Weg nach Ingolstadt, um dort den Übungsverlauf fotografisch festzuhalten. Unterstützung erhielt er von seinen Kollegen aus dem Ortsverband Ingolstadt.
Teamfähigkeit und das Lernen voneinander stand an diesem Übungstag im Mittelpunkt. Spürbar wurde das formulierte Übungsziel am Ort des Geschehens. Am Bundeswehrübungsplatz in Münchsmünster arbeiteten rund 80 Reservisten und 30 aktive Führungskräfte der Bundeswehr sowie 50 THW-Helfer Hand in Hand, um verschiedene Stationsaufgaben zu lösen. So wurde in Rekordzeit ein Schwimmsteg über die stark strömende Donau errichtet und zwei schwimmende Arbeitsplattformen gebaut. Für den Bau der schwimmenden Objekte wurde auf bereitgestellte Materialien der Bundeswehr und des THWs zurückgegriffen. Damit konnte ein optimaler Wissenstransfer in Bezug auf die Handhabung der verschiedenen Baumaterialien erzielt werden.
Der THW-Gerätekraftwagen war ebenfalls Gegenstand der Stationsausbildungen. Unter der fachkundigen Anleitung von THW-Helfern, hatten die Reservisten die Möglichkeit, sich von der Leistungsfähigkeit der verlasteten Gerätschaften zu überzeugen.
Die Organisatoren der Übung, Oberstleutnant der Reserve Martin Strobel sowie THW-Gruppenführer Anton Dorner, freuten sich über den gelungenen Übungsverlauf sowie das gezeigte Engagement der Übungsteilnehmer und waren sich einig: Die zivilmilitärische Zusammenarbeit (ZMZ) sollte durch weitere Maßnahmen intensiviert werden.
Text: Bernhard Bergauer Bilder: Bernhard Bergauer
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